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Radiale Stoßwelle:

Radiale Stoßwellen (R-SW) werden über ein frei bewegliches Handstück in den Körper eingeleitet und erfassen die gesamte Schmerzzone. Radiale Stoßwellen werden auch – physikalisch korrekt – als radiale Druckwellen bezeichnet. Bei oberflächennahen Indikationen ist der Einsatz radialer Stoßwellen zu bevorzugen. Sie divergieren nach ihrer Einleitung und verlieren ihre Energie mit zunehmender Eindringtiefe. Der Druckverlauf ist langwellig, sie können in die Tiefe nicht fokussiert werden. Die Energieflussdichte erreicht die höchsten Werte im oberflächennahen Bereich.

Fokussierte Stoßwelle:

Fokussierte Stoßwellen (F-SW) sind kurzwellig und auf eine Fokuszone ausserhalb des Therapiekopfes konzentriert. Sie entfalten ihre Wirksamkeit in der Tiefe. Diese Eindringtiefe kann mit Vorlaufstrecken variiert und der zu behandelnden Gewebeebene angepasst werden. 

Wissenschaftliche Studien belegen die hohe Effizienz von fokussierten Stoßwellen bei der Tendinosis calcarea, der Epicondylitis humeri radialis, der Fasciitis plantaris und der Pseudarthrose. Fokussierte Stoßwellen werden zunehmend zur Diagnostik und Behandlung des myofaszialen Triggerpunktsyndroms eingesetzt.

Physikalische Effekte von Stoßwellen:

Direkte Wirkung auf Grenzflächen

  • Stoßwellen haben gegenüber Ultraschall eine unterschiedliche Charakteristik. Beim Ultraschall liegt eine hochfrequente Wechselbelastung des Gewebes im Bereich von einigen Megahertz vor, die bei hohen Amplituden zu Erwärmung, Gewebezerreißungen und Kavitationsbildung führen. Die Wirkung von Stoßwellen beruht u. a. auf einer vorwärts gerichteten Kraftwirkung (in Richtung der Ausbreitung der Stoßwellen) mit einer Impulsübertragung auf die Grenzfläche, die bis zur Zerstörung von Nierensteinen gesteigert werden kann.
  • Da diese Kraftwirkungen im Wesentlichen an Grenzflächen mit einem Sprung des akustischen Widerstandes, kaum aber in homogenem Medium (Gewebe, Wasser) auftreten, hat man mit der Stoßwelle das ideale Mittel, Wirkungen in der Tiefe des Gewebes zu erzeugen, ohne das vorgelagerte Gewebe zu beeinträchtigen. Aber auch weniger stark ausgeprägte Grenzflächen innerhalb weicher Gewebestrukturen erfahren eine geringe Kraftwirkung durch Stoßwellen. Diskutiert werden die mechanische Zerstörung von Zellen, Membranen und z.B. Knochentrabekel, aber auch die Zellstimulation durch reversible Deformation der Zellmembran. Sofern die zu behandelnden Gebiete nicht an der Oberfläche liegen, sorgt die Fokussierung zusätzlich dafür, die Wirkung im Therapiegebiet zu steigern und gleichzeitig Nebenwirkungen außerhalb des Gebietes zu reduzieren. 

Daraus ergeben sich ganz unterschiedliche Wirkungen im Gewebe, die einerseits zu primärer Zerstörung oder Reizung bzw. durch Stimulation zu Heilungsprozessen führen, wie sie speziell bei orthopädischen Anwendungen zu beobachten sind. In der Folge einer Stoßwellentherapie werden meist eine gesteigerte Durchblutung und ein intensivierter Stoffwechsel beobachtet, den man für die einsetzende Heilung verantwortlich machen kann.

Indirekte Wirkung

Kavitation 

    • Neben der direkten Kraftwirkung von Stoßwellen auf Grenzflächen kommt es in gewissen Medien wie Wasser und teilweise auch im Gewebe zu der sog. Kavitation. Kavitationsblasen entstehen unmittelbar, nachdem die Druck/Zug-Wechselbelastung der Stoßwelle das Medium passiert hat. Ein großer Teil der Blasen wächst bis ca. 100 Mikrosekunden nach Durchlauf der Welle an, um dann unter Aussendung sekundärer sphärischer Stoßwellen heftig zu kollabieren. 
    • In der Nähe von Grenzflächen können Kavitationsblasen nicht mehr ungestört kollabieren. Das in die Blase zurückströmende Medium (Wasser, Körperflüssigkeit) kann nicht mehr ungehindert nachströmen, so daß die Blase asymmetrisch unter Ausprägung eines Microjets kollabiert. Dieser Flüssigkeitsstrahl ist mit Geschwindigkeiten von einigen hundert Metern pro Sekunde auf die Grenzfläche gerichtet.
    • Die Jets besitzen eine große Energie und Durchschlagskraft, so daß sie nicht nur harte Grenzflächen von Steinen erodieren, sondern auch Wände von kleinen Gefäßen durchstoßen können. Die Folge sind Mikroblutungen oder Membranperforationen. Die Kavitation ist nicht ausschließlich auf die Fokuszone beschränkt, aber hier besonders ausgeprägt. Mit der Kavitation steht ein weiterer biologisch wirksamer Mechanismus der Stoßwelle zur Verfügung, der gezielt in lokalisierten Bereichen auch in tieferen Gewe- beschichten eingesetzt werden kann. Die physikalisch eingebrachte Energie kann dabei über verschiedene Wirkungsmechanismen biologische Reaktionen hervorrufen, die zunächst häufig zu einer verbesserten Durchblutung führen und in der Folge Reparaturmechanismen anstoßen. Neben direkten mechanischen Effekten im Gewebe sind auch Stimulationseffekte im Nervensystem nachzuweisen, die möglicherweise pathologische Reflexmuster korrigieren und darüber zu einer nachhaltigen Heilung führen.

Indikationen (klassisch)

    • Achillodynie (Schmerzsyndrom der Achillessehne)/Ansatztendinopathie der Achillessehne 

      Dorsaler Fersensporn/Kalkaneussporn – knöcherne, dornartige Ausziehung an der Ferse infolge einer Überbeanspruchung der Sehnen

      Epicondylopathia humeri radialis/ulnaris – Schmerzen bei Tennis- oder Golferellenbogen

      Fasciitis plantaris (Fasciitis plantaris; Plantarfasciitis; Plantarfasziitis) – plantarer Fersensporn/ unterer Fersensporn; geht gelegentlich mit einer Entzündung der Plantarsehne an der Fußsohle einher (Plantarsehnenentzündung bzw. Plantarfasziitis) [6]

      Haglundexostose – Formvariante des Fersenbeins mit Verkalkung des Achillessehnenansatzes

      Pseudarthrose – verzögerte Knochenheilung nach einer Knochenfraktur mit Bildung eines Falschgelenkes

      Supraspinatussehnensyndrom – meist entzündliche, degenerative Veränderungen im Bereich der Schulter, die zu Schmerzen führen

      Tendinosis calcarea der Rotatorenmanschette (Kalkschulter) – Verkalkungen an den Sehnen der Muskulatur, die sich am Schultergelenk befindet

      Tendinopathia patellae – Schmerzhafte Entzündung des Sehnenapparates im Bereich der Kniescheibe

      Tendinitis trochanterica – Sehnenreizung, oft mit begleitender Schleimbeutelentzündung im Bereich des Hüftgelenkes

      Trigger- und Tenderpunkte

      Enthesiopathien

      Tendinopathien

      Calcifikationen

      muskuläre und viszerale Tonuszunahmen

      FDM, Densifikationen und Fibrosen, Extravasation Fascial Water, etc. 

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